Datenschutz
Datenschutz-Grundsätze
ALLGEMEINE HINWEISE ZUM DATENSCHUTZ
HINWEISE ZUM DATENSCHUTZ –CLUB CISALPINO
HINWEISE ZUM DATENSCHUTZ –ÜBERWACHTE ORTE
HINWEISE ZUM DATENSCHUTZ - KUNDEN-ANBIETER
HINWEISE ZUM DATENSCHUTZ – PERSONALAUSWAHL
RECHTE DER BETROFFENEN PERSON
Allgemeine Hinweise zum Datenschutz
Auf dieser Seite befinden sich die Informationen bezüglich der Verarbeitung personenbezogener Daten der betroffenen Personen, die mit CISALPINO kommunizieren. Es handelt sich um Datenschutzhinweise, die sich auch im Sinne des Artikel 13 des Legislativdekrets 196/03 (Einheitstext über den Schutz von personenbezogenen Daten) an diejenigen Nutzer richtet, die mit CISALPINO auch auf elektronischem Wege über die Webadresse http://www-cisalpino.com , welche die Startseite der öffentlichen Website von CISALPINO öffnet, verkehren.
Die Hinweise beziehen sich nur auf die Website von CISALPINO und nicht auf andere Websites, die der Nutzer eventuell über den Link aufruft.
RECHTSINHABER DER DATENVERARBEITUNG
Nach dem Besuch dieser Website können personenbezogene Daten verarbeitet werden. Die zur Verarbeitung berechtigte Partei ist CISALPINO mit Firmensitz in der Via G.B. Sammartini 15, Mailand
ORT DER DATENVERARBEITUNG
Die Verarbeitung findet im besagten Sitz der Firma CISALPINO und am Standort des Webservers statt. Die räumliche Angabe eines solchen Servers ist wegen häufiger Veränderungen nicht relevant.
Nur mit der Verarbeitung beauftragtes Fachpersonal oder mit Wartungsarbeiten betraute Personen haben Zutritt zum Server.
Die personenbezogenen Daten, die von Nutzern im Rahmen einer Anfrage zugesendet worden sind, werden ausschließlich zum Zweck der Ausführung der angeforderten Dienstleistungen verwendet und werden an Dritte nur dann weitergeleitet, wenn dieses zur Erfüllung der Leistung erforderlich ist.
ART DER VERARBEITETEN DATEN
A) Navigationsdaten
Die Informationssysteme und die Softwareanwendungen, die für die Funktion dieser Website erforderlich sind, sammeln im Verlauf ihrer normalen Abläufe einige personenbezogene Daten, die während der Anwendung der Kommunikationsprotokolle im Internet implizit übertragen werden. Es handelt sich dabei um Informationen, die nicht gesammelt werden, um identifizierten Parteien zugeordnet zu werden, sondern die es ihrer Natur gemäß u. U. ermöglichen, vermittels Auswertungen und Verknüpfung mit Daten, die von Dritten gehalten werden, die Nutzer zu identifizieren. In diese Kategorie fallen IP-Adressen oder Bezeichnung und Standort der verwendeten Computer, mit denen sich die Nutzer in die Seite einloggen, die zur Weiterleitung der Anfrage an den Server verwendete Methode und andere Parameter, die sich auf das EDV-System und die Systemumgebung des Nutzers beziehen. Diese Daten werden nur zu dem Zweck verwendet, anonyme statistische Informationen über die Nutzung der Seite und zur Überwachung der korrekten Funktionsweise zu erhalten; sie werden ausschließlich für statistische Zwecke gespeichert. Die Daten könnten verwendet werden, um im Falle eventueller Computermissbräuche zum Schaden der Website die Verantwortlichen festzustellen.
COOKIES
Zunächst werden Daten von der Website nur auf ausdrücklichen Wunsch des Nutzers (Newsletter, Anfragen, Buchungen usw.) oder aus technischen Gründen im Zusammenhang mit der Verwaltung der Seiten im HTML-Format, die der Nutzer aufruft und die lesbar gemacht werden müssen, erhoben.
Die Systeme werden nicht dafür genutzt, Nutzer aufzuspüren oder Nutzerprofile zu erstellen.
FREIWILLIGKEIT DER DATENÜBERLASSUNG
Abgesehen von den für die Navigation erforderlichen Daten steht es dem Nutzer frei, die im Anfrageformular gewünschten personenbezogenen Daten einzutragen. Die versäumte Überlassung der Daten kann dazu führen, dass die gewünschte Dienstleistung nicht erbracht werden kann.
VERARBEITUNGSWEISE
Die personenbezogenen Daten werden mit automatisierten Instrumenten nur so lange verarbeitet, wie für den Zweck, für den sie erhoben worden sind, unbedingt erforderlich. Es werden spezielle Sicherheitsmaßnahmen beachtet, um Verlust, ungesetzliche oder unsachgemäße Nutzung oder unbefugten Zugang zu verhindern.
ZWECK
Die Datenverarbeitung geschieht zum Zweck der Abwicklung unserer und der von uns beaufsichtigten und/oder angeschlossenen Firmen, insbesondere: Erbringung von Web-Interfacegestützten Dienstleistungen, Warenlieferung bzw. Erbringung von Dienstleistungen; kommerzielle Informationen; Marketingaktivitäten; Informatikaktivitäten; Erstellung professioneller Profile hinsichtlich Kunden und Verbrauchern; wissenschaftliche Recherche; statistische Recherche; Marktforschung.
RECHTE DER BETROFFENEN PERSONEN
Die Personen, auf die sich die personenbezogenen Daten beziehen, haben das Recht, zu jeder beliebigen Zeit zu erfahren, ob Daten von ihnen gespeichert sind, welchen Inhalts und Ursprungs diese sind, deren Richtigkeit zu überprüfen oder deren Einfügung oder Aktualisierung bzw. Berichtigung zu fordern. (Art. 7 Legislativdekret 196/03).
Gemäß diesem Artikel besteht ferner das Recht, die Löschung, Anonymisierung oder Sperrung der Daten, die gesetzeswidrig verarbeitet worden sind, zu fordern bzw. sich bei Vorliegen legitimer Gründe in jedem Fall deren Verarbeitung zu widersetzen.
Anfragen gehen an CISALPINO , G.B. Sammartini 15, Mailand.
INFORMATIONEN ZUM DATENSCHUTZ – CLUB CISALPINO
Der Zugang zum Kundentreueprogramm des Club Cisalpino erfordert die Erhebung und Verarbeitung folgender personenbezogener Daten:
Identifikationsdaten
Daten für den direkten Nutzerkontakt
Auf die zugewiesenen Treuepunkte bezogene Daten
Zufällig können Daten verarbeitet werden, die sich auf Ortswechsel oder die geographische Position der Fahrgäste, welche die Gutschrift der Punkte wünschen, beziehen.
Zweck der Datenverarbeitung ist die ordnungsgemäße Verwaltung des Treueprogramms, die Verbuchung der Punkte, die Zuweisung der Prämien. Sofern die ausdrückliche Einwilligung vorliegt, werden die Daten außerdem für kommerzielle und Werbeversendungen verwendet.
Sofern die ausdrückliche Einwilligung vorliegt, können die Daten außerdem zur Erstellung von Kundenprofilen verwendet werden.
Die Datenverarbeitung kann entweder von Cisalpino (Italien) als auch von Cisalpino Schweiz auf dem Wege der elektronischen Datenverarbeitung oder manuell erfolgen, was nur den Mitarbeitern, die entsprechend beauftragt und geschult worden sind, vorbehalten ist. Cisalpino garantiert, dass zum Schutz der verarbeiteten personenbezogenen Daten die besten verfügbaren Technologien verwendet werden.
INFORMATIONEN ZUM DATENSCHUTZ –GESCHÜTZTE ORTE
VIDEOÜBERWACHUNG
In einigen Räumen, die sich im Besitz von CISALPINO befinden sowie in einigen Zügen sind Videoüberwachungssysteme in Aktion.
Die so gewonnenen Daten werden zwecks Absicherung und Vorbeugung gegen Missbräuche, aus Staatssicherheitsgründen und aus Arbeitssicherheitsgründen verarbeitet. Die erhobenen Daten dienen nur dem genannten Zweck und werden nur soweit gespeichert und regelmäßig ausgewertet wie für die Videoüberwachung erforderlich, und sie werden am rechtmäßigen Sitz der Firma unter Verschluss gehalten.
Die gesammelten Daten dürfen ausschließlich von den zuständigen Behörden über einen Zeitraum von höchstens 7 Tagen verwendet werden und sind nicht bestimmt für andere Arten der Weitergabe oder Verbreitung.
Die Daten werden unter Verwendung von Technologien, deren Sicherheit garantiert ist, gespeichert und werden vernichtet, sobald sie nicht mehr benötigt werden. Jede Art der Datenverarbeitung geschieht ausschließlich durch speziell damit beauftragte Personen.
INFORMATIONEN ZUM DATENSCHUTZ - KUNDEN-ANBIETER
Die personenbezogenen Daten, welche von der Unterzeichnenden, die im Übrigen die Verarbeitungsberechtigte ist, oder von ihr Zuarbeitenden erhoben werden, werden sowohl auf dem Papier als auch auf dem Wege der elektronischen Datenverarbeitung entsprechend den Grundsätzen der Diskretion, Zulässigkeit, Korrektheit und Klarheit verarbeitet, um die geschlossenen Verträge zu erfüllen, den gesetzlichen Vorgaben zu genügen und die geschäftlichen Beziehungen wirkungsvoll zu verwalten. Für diese Zwecke ist die Notwendigkeit der Einwilligung ausgeschlossen.
Die gelieferten Emailadressen können von der Unterzeichnenden verwendet werden für die Zusendung von Werbematerial, das sich auf den entsprechenden Geschäftsvorgang bezieht.
Die Überlassung der Daten geschieht freiwillig und die Nichtüberlassung kann dazu führen, dass die Durchführung der angeforderten Dienstleistungen nicht möglich ist.
Die Daten können innerhalb Italiens oder in das Ausland (an die Schweizer Muttergesellschaft von Cisalpino) übermittelt werden, und zwar, ausschließlich zu den oben genannten Zwecken, auch von Mitarbeitern folgender Organisationen:
- Unser Mitarbeiternetz
- Inkassogesellschaften
- Kreditinstitute
- Krediteintreibungsgesellschaften
- Kreditversicherungsgesellschaften
- Gesellschaften für kommerzielle Informationen
- Unternehmer und Freiberufliche (Handel Treibende, Rechtsanwälte, Steuerberater)
- Werden externe, unabhängige Einrichtungen wie Transportunternehmen und Postgesellschaften, die berechtigt sind, einzelne Dienstleistungen im Namen und zugunsten der Unterzeichnenden durchzuführen, beauftragt, so dürfen für den Zweck der Erbringung der Dienstleistung Daten folgenden Beauftragten und/oder Zuständigen zugänglich gemacht werden: Angestellte und Mitarbeiter der Unterzeichnenden, die mit der Verwaltung der Firmenbuchhaltung oder mit der Ausführung von Dienstleistungen betraut sind, die Teil des Vertragsgegenstands sind.
Als betroffene Person kann sie alle ihr gemäß Art. 7 Legislativdekret 196/03 (u. a. Zugriffsrechte, Berichtigung, Aktualisierung, Verweigerung der Verarbeitung und Löschung der Daten) in Anspruch nehmen. Für die Ausübung ihrer Rechte kann sie sich an das Datenschutzbüro der Unterzeichnenden wenden.
INFORMATIONEN ZUM DATENSCHUTZ – PERSONALAUSWAHL
Die Daten, die in den an CISALPINO spontan oder in Reaktion auf eine Stellenausschreibung geschickten Lebensläufen enthalten sind, werden ausschließlich für die Suche und Auswahl von Personal für die Firmen der Gruppe ausgewertet.
Alle Daten, die CISALPINO zugeschickt worden sind, werden für eventuelle neue Suchen oder für institutionelle oder verwaltungstechnische Tätigkeiten für eine Höchstdauer von 10 Jahren nach Erhalt aufbewahrt (gemäß den Vorschriften des italienischen Zivilgesetzbuchs – Codice Civile Italiano: Aufbewahrung von Firmenkorrespondenz);
Lebensläufe, die ohne eine ausdrückliche Einwilligung zur Datenverarbeitung eingeschickt werden und die sog. sensible Daten enthalten (solche, die Aufschluss geben können über Rasse oder ethnische Herkunft, Glaubensbekenntnisse religiöser, philosophischer oder anderer Natur, politische Anschauungen, Zugehörigkeit zu Parteien, Gewerkschaften, Vereinigungen oder anderen Organisationen religiöser, weltanschaulicher, politischer oder gewerkschaftlicher Ausrichtung, bzw. personenbezogene Daten, die Aufschluss geben können über den Gesundheitszustand oder das Sexualleben) gemäß Artikel 23 des Legislativdekrets 196/2003, werden nur zum Zweck der Aufbewahrung der Korrespondenz und nicht für die Personalauswahl aufbewahrt.
Die Einwilligung muss folgenden Wortlaut oder einen analogen Wortlaut haben: "Ich ermächtige CISALPINO spa und die Firmen, die Teil dieser Gruppe sind, Daten, die im Sinne des Artikels 23 des Legislativdekrets 196/03 als sensibel gelten, und die von mir zum Zweck der Suche und Auswahl von Personal gemäß der auf der Website www.cisalpino.com verbreiteten Informationen übermittelt worden sind, zu verarbeiten".
RECHTE DER BETROFFENEN PERSON
Artikel 7, 8, 9, 10 des Legislativdekrets 196/03
Art. 7
(Zugriffsrecht auf personenbezogene Daten und andere Rechte)
1. Die betroffene Person hat das Recht zu erfahren, ob personenbezogene Daten zu ihrer Person vorhanden sind, auch wenn diese noch nicht gespeichert sind; diese Mitteilung muss in verständlicher Form verfasst sein.
2. Die betroffene Person hat das Recht auf Angabe:
a) der Herkunft der personenbezogenen Daten;
b) des Zwecks und der Modalität der Datenverarbeitung;
c) des angewandten Systems im Falle elektronischer Verarbeitung;
d) die Identifikationsdaten des Rechtsinhabers, der Verantwortlichen und des gemäß Artikel 5, Absatz 2 benannten Vertreters;
e) der Personen oder Personengruppen, an welche die personenbezogenen Daten weitergegeben werden oder die von diesen Kenntnis erhalten können in ihrer Eigenschaft als benannte Vertreter auf italienischem Hoheitsgebiet, als Verantwortliche oder Beauftragte.
3. Die betroffene Person hat das Recht, Folgendes zu erhalten:
a) Aktualisierung, Berichtigung, oder, falls Interesse besteht, Ergänzung der Daten;
b) Löschung, Anonymisierung oder Sperrung von Daten, die rechtswidrig verarbeitet wurden, einschließlich derer, deren Speicherung hinsichtlich der Ziele, für welche die Daten erfasst oder nachfolgend verarbeitet wurden, nicht erforderlich sind;
c) Eine Bescheinigung darüber, dass die unter Buchstabe a) und b) beschriebenen Informationen unter Angabe des Inhalts denjenigen mitgeteilt worden sind, an welche die Informationen weitergeleitet oder verteilt worden sind, außer in solchen Fällen, in denen sich diese Maßnahme als undurchführbar erweist oder der Aufwand im Verhältnis zu dem zu wahrenden Recht zu groß wäre.
4. Die betroffene Person hat das Recht, sich insgesamt oder teilweise folgenden Maßnahmen zu widersetzen:
a) aus legitimen Gründen der Verarbeitung der personenbezogenen Daten, die ihre Person betreffen, auch wenn sie dem vorgegebenen Zweck der Datenerhebung dienen;
b) der Verarbeitung personenbezogener Daten, die ihre Person betreffen, zum Zwecke der Versendung von Werbematerial oder für den Direktverkauf, für Marktforschungszwecke oder für kommerzielle Mitteilungen.
Artikel 8
(Ausübung der Rechte)
1. Die in Artikel 7 dargelegten Rechte können auf dem Wege eines formlosen Ersuchens an den Rechtsinhaber oder Verantwortlichen, auch durch eine beauftragte Person, geltend gemacht werden; diesem Antrag ist unverzüglich Folge zu leisten.
2. Ein solches Ersuchen auf Geltendmachung der in Artikel 7 dargelegten Rechte an den Rechtsinhaber oder Verantwortlichen oder durch Anrufung der Datenschutzbehörde gemäß Artikel 145 ist nicht zulässig, wenn die Verarbeitung personenbezogener Daten
a) gemäß des Legislativdekrets vom 3. Mai 1991, Nr. 143, in seiner gültigen Fassung, das mit Gesetz vom 5. Juli 1991, Nr. 197, geändert und in ein Gesetz umgewandelt wurde, erfolgt und
die Geldwäsche betrifft;
b) gemäß des Legislativdekrets vom 31. Dezember 1991, Nr. 419, in seiner gültigen Fassung, das mit Gesetz vom 18. Februar 1992, Nr. 172, geändert und in ein Gesetz umgewandelt wurde, erfolgt und die Unterstützung für Erpressungsopfer betrifft;
c) von parlamentarischen Untersuchungsausschüssen durchgeführt wird, die gemäß Artikel 82 der Verfassung eingesetzt sind;
d) von einem öffentlichen Rechtsträger – öffentliche Körperschaften mit Gewinnabsicht ausgeschlossen - auf Grund ausdrücklicher gesetzlicher Bestimmungen ausschließlich zu
Zwecken durchgeführt wird, die mit der Geld- und Währungspolitik, dem Zahlungssystem, der Kontrolle der Vermittler, Kredit und Finanzmärkte sowie mit der Stabilitätswahrung zu tun haben;
e) gemäß Artikel 24 Absatz 1 Buchstabe f) erfolgt, und zwar beschränkt auf den Zeitraum, in dem daraus wirksame und konkrete Beeinträchtigungen der Nachforschungen der Verteidigung
oder für die Geltendmachung des Rechts vor Gericht entstehen würden;
f) durch Anbieter öffentlich zugänglicher elektronischer Kommunikationsdienste hinsichtlich eingehender Telefonanrufe erfolgt, sofern dadurch nicht eine wirksame und konkrete Beeinträchtigung der Nachforschungen der Verteidigung laut Gesetz vom 7. Dezember 2000, Nr. 397, entsteht;
g) aus Gründen der Rechtspflege bei Gerichten jeder Art und Stufe, beim Obersten Richterrat oder anderen Selbstverwaltungsorganen oder beim Justizministerium erfolgt;
h)gemäß Artikel 53 erfolgt, wobei das Gesetz vom 1. April 1981, Nr. 121, wirksam bleibt.
3. Die Datenschutzbehörde geht, auch auf Hinweis der betroffenen Person, nach Artikel 157, 158 und 159 vor, wenn Absatz 2 Buchstabe a), b), d), e) oder f) zutrifft, und nach
Artikel 160, wenn Buchstabe c), g) oder h) desselben Absatzes zutrifft.
4. Während die Rechte laut Artikel 7 bei objektiven Daten geltend gemacht werden können, ist dies nicht möglich, wenn es sich um die Berichtigung oder Ergänzung von bewertenden
personenbezogenen Daten oder um solche in Zusammenhang mit Urteilen, Meinungen oder anderen subjektiven Einschätzungen handelt oder um Verhaltensregeln oder Entscheidungen bei einer Personaleinstellung durch den Rechtsinhaber.
Art. 9
(Geltendmachung der Rechte)
1. Das an den Rechtsinhaber oder den Verantwortlichen gerichtete Ersuchen kann auch per Einschreiben, Telefax oder Email übermittelt werden.
Die Datenschutzbehörde kann weitere geeignete Möglichkeiten, die sich durch technologische Neuerungen ergeben, zulassen. Wenn es sich um die Geltendmachung von Rechten nach Artikel
7 Absätze 1 und 2 handelt, kann die Aufforderung auch mündlich erfolgen, wobei sie vom Rechtsinhaber oder Verantwortlichen zusammenfassend niedergeschrieben wird.
2. Die betroffene Person kann natürliche Personen, Körperschaften, Vereinigungen oder Einrichtungen schriftlich zur Geltendmachung der Rechte nach Artikel 7 delegieren oder
bevollmächtigen. Sie kann sich auch von einer Person ihres Vertrauens unterstützen lassen.
3. Betreffen die Daten Verstorbene, so können die Rechte laut Artikel 7 von allen geltend gemacht werden, die ein persönliches Interesse daran haben oder die zum Schutz der betroffenen
Person oder aus schutzwürdigen familiären Gründen handeln.
4. Die Identität der betroffenen Person wird durch geeignete Kriterien festgestellt, auch durch Urkunden oder Dokumente oder durch Vorlage oder Beifügung einer Kopie eines Identitätsnachweises. Wer im Auftrag der betroffenen Person handelt, muss eine Kopie der Vollmacht vorlegen oder beifügen oder eine Kopie der Delegierung, die in Anwesenheit eines Beauftragten unterzeichnet wird oder, falls sie bereits unterzeichnet ist, zusammen mit einer nicht beglaubigten Fotokopie eines Identitätsnachweises der betroffenen Person vorgelegt wird. Ist die betroffene Person eine juristische Person, eine Körperschaft oder eine Vereinigung, so ist die Aufforderung von der natürlichen Person vorzubringen, die auf Grund der betreffenden Satzungen oder Ordnungen dazu legitimiert ist.
5. Die Aufforderung nach Artikel 7 Absätze 1 und 2 kann frei formuliert und ohne Vorgaben verfasst werden; außer aus triftigem Grund kann sie frühestens nach neunzig Tagen
wiederholt werden.
Art. 10
(Antwort auf den Antrag der betroffenen Person)
1. Um die effektive Geltendmachung der in Artikel 7 aufgezählten Rechte zu gewährleisten, ist der Rechtsinhaber verpflichtet, geeignete Maßnahmen zu treffen, um vor allem
a) den Zugang der betroffenen Person zu den Daten zu erleichtern, und zwar auch durch Anwendung eigener Computerprogramme, die eine gewissenhafte Auswahl der Daten in Bezug
auf einzelne bestimmte oder bestimmbare betroffene Personen gewährleisten;
b) die Vorgangsweise für die Beantwortung zu vereinfachen und die Beantwortungszeit zu verkürzen, und zwar auch im Rahmen von Ämtern oder Dienststellen, die für die Verbindung
zum Publikum zuständig sind.
2. Die Daten werden auf Veranlassung des Verantwortlichen oder der Beauftragten aufgerufen und können der betroffenen Person auch mündlich mitgeteilt oder auf elektronischem
Weg zur Einsicht angeboten werden, sofern sie, auch in Anbetracht der jeweiligen Menge und Qualität der Informationen, verständlich sind. Auf Antrag werden die Daten
auf Papier oder auf einen Datenträger übertragen oder durch Fernübertragung übermittelt.
3. Sofern das Ersuchen sich nicht auf eine besondere Datenverarbeitung oder auf besondere personenbezogene Daten oder Kategorien von Daten bezieht, hat die Antwort alle vom
Rechtsinhaber verarbeiteten Daten in Bezug auf die betroffene Person zu enthalten. Geht das Ersuchen an eine Person, die einen medizinischen Beruf ausübt, oder an eine
Medizinische Einrichtung gerichtet, so wird Art. 84 Absatz 1 angewandt.
4. Ist das Ausfiltern der personenbezogenen Daten besonders schwierig, kann dem Ersuchen der betroffenen Person auf Offenlegung auch dadurch nachgegangen werden, dass Kopien der
Akten oder Dokumente, in denen die angeforderten personenbezogenen Daten enthalten sind, gezeigt oder ausgehändigt werden.
5. Das Recht, in verständlicher Form Auskunft über die Daten zu erhalten, betrifft nicht Daten, die sich auf Dritte beziehen, es sei denn, die Zergliederung der bearbeiteten Daten oder das Auslassen
einzelner Elemente würden die personenbezogenen Daten hinsichtlich der betroffenen Person unverständlich machen.
6. Die Daten sind in verständlicher Form und Schreibweise zu übermitteln. Werden bei den übermittelten Daten Verschlüsselungen oder Kürzel verwendet, so sind, auch durch die Beauftragten, die Entschlüsselungsparameter anzugeben.
7. Stellt sich auf Grund eines Ersuchens gemäß Artikel 7 Absatz 1 und Absatz 2 Buchstaben a), b) und c) heraus, dass keine Daten in Bezug auf die betroffene Person vorhanden
sind, kann eine Gebühr erhoben werden, die nicht die Kosten überschreiten darf, die im jeweiligen Fall tatsächlich bei der Suche entstanden sind.
8. Die Gebühr gemäß Absatz 7 darf auf keinen Fall höher sein als der Betrag, der allgemein von der Datenschutzbehörde festgesetzt wird; die Datenschutzbehörde
kann diesen Betrag für den Fall, dass die Daten auf elektronischem Wege verarbeitet werden und die Antwort mündlich erfolgt, pauschal festlegen. Mit derselben Maßnahme
kann die Datenschutzbehörde bestimmen, dass die Gebühr verlangt werden darf, wenn die Daten auf einem besonderen Datenträger gespeichert werden, von dem ausdrücklich eine Kopie
verlangt wird, oder wenn bei einem oder mehreren Rechtsinhabern wegen der Komplexität oder des Umfangs der Anforderung ein erheblicher Aufwand an Mitteln notwendig
ist und das Vorhandensein von Daten in Bezug auf die betroffene Person bestätigt wird.
9. Die Gebühr gemäß Absatz 7 und 8 ist möglichst bei Eingang der Antwort, auf jeden Fall aber innerhalb von fünfzehn Tagen nach Eingang der Antwort zu begleichen; die
Zahlung kann auch per Post- oder Banküberweisung oder per Zahl- oder Kreditkarte erfolgen.